Oribe-guro Chawan

320,00 

Die Schale wurde von Kurata Mitsunori (geb. 1951) gebrannt, der lange Zeit unter Katô Shuntei arbeitete, bevor er 1989 seinen eigenen Ofen, den Ten’ô-gama mitten in der Natur erbaute. Der Ofen ist nach einem nahe gelegenen Berg benannt.

Diese Chawan ist eine Rarität, nur selten lassen sich noch Utensilien finden, die so nahe an historische Stücke der Momoyama-Zeit (1573 – 1615) kommen. Die vorliegende Matchaschale hat einen äußerst niedrigen Fußring und ist relativ hoch. Sie wurde kantig gestaltet, die raue und unebene Oberfläche wurde mit der schwarzen Glasur überzogen, die aus diesem Grund ungleichmäßig deckt und ein rissiges Muster hinterlässt, das auch für eine interessante Haptik sorgt.

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Beschreibung

Oribe-yaki ist nach einem der bekanntesten Teemeister Japans, Furuta Oribe (古田織部 1544-1615), benannt. Im Gegensatz zu anderen Teemeistern wie Rikyû war er kein wohlhabender Händler, sondern gehörte dem Kriegeradel an. Oribe lernte unter Rikyû die Teezeremonie, allerdings distanzierte er sich von Rikyûs Stil und hegte schon früh eine Vorliebe für asymmetrische Teeschalen. Oribe war ein Freidenker und setzte sich für eine liberale Haltung in der Teezeremonie ein, bei der alles erlaubt sei, so lange es optisch gut wirke.

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Typische Merkmale von Oribe-yaki sind asymmetrische Strukturen und abstrakte Verzierungen. Aus diesem Grund werden sie gerne als Beispiel einer Avantgarde-Bewegung in Japan genannt, die Oribe aufgrund seiner radikalen Haltung befeuerte.

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Über den Keramiker

Die Schale wurde von Kurata Mitsunori (geb. 1951) gebrannt, der lange Zeit unter Katô Shuntei arbeitete, bevor er 1989 seinen eigenen Ofen, den Ten’ô-gama mitten in der Natur erbaute. Der Ofen ist nach einem nahe gelegenen Berg benannt.

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Die Chawan

Diese Chawan ist eine Rarität, nur selten lassen sich noch Utensilien finden, die so nahe an historische Stücke der Momoyama-Zeit (1573 – 1615) kommen. Die vorliegende Matchaschale hat einen äußerst niedrigen Fußring und ist relativ hoch. Sie wurde kantig gestaltet, die raue und unebene Oberfläche wurde mit einer schwarzen Glasur überzogen, die aus diesem Grund ungleichmäßig deckt und ein rissiges Muster hinterlässt, das auch für eine interessante Haptik sorgt. Die von der Glasur unbedeckten weißen Stellen am unteren Rand sind genau die Stellen, an denen Kurata Mitsunori die Schale mit den Fingern festhielt, um sie in die Glasur zu tauchen. Es ist möglich, die Stellen nachträglich mit Glasur zu bedecken, allerdings ist dies ein beliebtes dekoratives Stilmittel, um der Chawan einen natürlichen Charme zu verleihen.

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Die signierte Schachtel

Diese Matchaschale wird in einer Holzschachtel ausgeliefert. Solche Begleitschachteln (jap.: tomobako共箱) wurden und werden immer noch in Japan für hochwertige Utensilien verwendet, um einerseits den geschätzten Gegenstand zu schützen und andererseits den Namen, Herkunft und eventuelle Vorbesitzer zu dokumentieren. Dadurch erhält das Utensil eine persönliche Geschichte.

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Neugierig geworden? Im Blog erfährst du mehr über Oribe-yaki.

Weitere Fotos:

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Zusätzliche Information

Höhe

8,3 cm

Breite

10,2 cm

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

Neu