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Oribe-yaki Chawan

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Diese Schale wurde von Sawada Shûichi gebrannt, der sich auf Mino-Keramik spezialisiert hat und überwiegend die Stile aus der Blütezeit der japanischen Teekultur reproduziert. Die Momoyama-Periode (1573–1603) war eine kurze und dynamische Epoche, in der viele neue einheimische Keramiken aufblühten. Das Wesen und das Dekor dieser Chawan lehnen sich an Vorbilder aus genau jener Zeit an.

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Artikelnummer: OC-01 Kategorie: Schlüsselworte: , ,

Beschreibung

Oribe-yaki ist nach einem der bekanntesten Teemeister Japans, Furuta Oribe (古田織部 1544-1615), benannt. Im Gegensatz zu anderen Teemeistern wie Rikyû war er kein wohlhabender Händler, sondern gehörte dem Kriegeradel an. Oribe lernte unter Rikyû die Teezeremonie, allerdings distanzierte er sich von Rikyûs Stil und hegte schon früh eine Vorliebe für asymmetrische Teeschalen. Oribe war ein Freidenker und setzte sich für eine liberale Haltung in der Teezeremonie ein, bei der alles erlaubt sei, so lange es optisch gut wirke.

Typische Merkmale von Oribe-yaki sind asymmetrische Strukturen und abstrakte Verzierungen. Aus diesem Grund werden sie gerne als Beispiel einer Avantgarde-Bewegung in Japan genannt, die Oribe aufgrund seiner radikalen Haltung befeuerte.

Diese Schale wurde von Sawada Shûichi gebrannt, der sich auf Mino-Keramik spezialisiert hat und überwiegend die Stile aus der Blütezeit der japanischen Teekultur reproduziert. Die Momoyama-Periode (1573–1603) war eine kurze und dynamische Epoche, in der viele neue einheimische Keramiken aufblühten. Das Wesen und das Dekor dieser Chawan lehnen sich an Vorbilder aus genau jener Zeit an.

Neugierig geworden? Im Blog erfährst du mehr über Oribe-yaki.

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Zusätzliche Information

Höhe

9,8cm

Breite

11,5cm

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

So gut wie neu