Shigaraki-yaki Cup

20,00 

Dieser Becher ist ein gutes Beispiel für die Charakteristika typischer Shigaraki-Keramik. Der Scherben enthält weiße Pegmatitkörnchen, hat eine warme, rotbraune Färbung und trägt eine markante Ascheglasur. Der sandige Ton ist in der Haptik deutlich wahrnehmbar und bereichert den Genuss um eine weitere Dimension. Mehr über Shigaraki-Keramik erfährst du im Blog.

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Artikelnummer: SG-01-1 Kategorie: Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Die Ortschaft Shigaraki liegt in der heutigen Präfektur Shiga. Seit dem 5. Jahrhundert wird in der Region um Shigaraki Keramik gebrannt. In Shigaraki selbst reicht die Keramikherstellung bis in das 13. Jahrhundert zurück, damit ist Shigaraki der jüngste der „Sechs alten Öfen“.

Der Ton ist in natürlichem Zustand weiß und arm an Eisen, feuert aber lachsfarben bis rotbraun. Ein charakteristisches Merkmal sind die Pegmatiteinschlüsse (Feldspat- und Quarzkörnchen), die nach dem Brand als weiße Sternchen aus dem Ton hervorstechen und auch als solche (hoshi) bezeichnet werden.

Während des Brandes legt sich Asche auf den Tonkörper nieder und fängt an zu schmelzen. Dies resultiert in einer natürlichen Ascheanflugglasur, die häufig beige ausfällt, allerdings kann sie auch andere Farben zwischen Graugrün und Graublau annehmen.

In der japanischen Teezeremonie haben Shigaraki-Keramiken eine lange Tradition. So haben schon Murata Jukô, Sen no Rikyû und später Kobori Enshû Keramiken aus Shigaraki in ihren Teezeremonien eingesetzt. Den Höhepunkt erreichte Shigaraki-yaki, als das Tokugawa-Shogunat im Jahre 1632 nur noch Teetöpfe aus Shigaraki für die Lagerung des Uji-Tees zuließ.

Gefertigt wurde dieser Becher von Mitsuru Yoshida, der 1963 in Kyôto geboren wurde und dort eigentlich unter dem Meister Kimura die Kunst der Tenmoku-Herstellung lernte. Seine Werke wurden bei zahlreichen Ausstellungen ausgestellt. Heute konzentriert er sich auf die Herstellung von Shigaraki-Keramik, obwohl er weiterhin in Kyôto lebt und diese in Kyôto fertigt. Gebrannt werden sie allerdings direkt in Shigaraki.

Dieser Becher ist ein gutes Beispiel für die Charakteristika typischer Shigaraki-Keramik. Der Scherben enthält weiße Pegmatitkörnchen, hat eine warme, rotbraune Färbung und trägt eine markante Ascheglasur. Der sandige Ton ist in der Haptik deutlich wahrnehmbar und bereichert den Genuss um eine weitere Dimension. Mehr über Shigaraki-Keramik erfährst du im Blog.

Zusätzliche Information

Volumen

ca. 50 ml

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

Vintage, keine Gebrauchsspuren, makelloser Zustand