Raku Chawan Hijiri

260,00 

Die Besonderheit dieser Chawan liegt in ihrer gebogenen Form. Sie ist etwas höher als die meisten Raku-Schalen und hat eine sehr markante Wölbung, die fast schon exzentrisch ausfällt. Die Glasur ist bernsteinfarben, an der gewölbten Stelle ist sie sehr dunkel. Wie das Original trägt auch diese Schale ein Ritzdekor an den Seiten. Die Oberfläche der Glasur ist weich und durch die runden Wölbungen lässt sie sich sehr angenehm in den Händen halten.

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Beschreibung

Raku-Teeschalen genießen allgemein das höchste Ansehen bei japanischen Tee-Liebhabern. Es gibt den lange bekannten Satz: ichi raku, ni hagi, san karatsu, der besagt, dass innerhalb der verfügbaren Tee-Utensilien an erster Stelle Raku-, an zweiter Hagi- und an dritter Stelle Karatsu-Keramik stehe.

Raku-Keramik

Heutzutage versteht man unter Raku eine Brenntechnik, die sich durch niedrigere Brenntemperaturen oder eine kürzere Brenndauer auszeichnet.

Als Begründer der Raku-Keramik gilt der Töpfer Chôjirô, der in Kyôto als Dachziegeltöpfer arbeitete und chinesischer Abstammung war. Er produzierte äußerst schlichte Teeschalen und schaffte es, solche zu kreieren, die heute mit der japanischen Ästhetik und Tee-Zeremonie eng verknüpft sind. Mehr über Raku-Keramik findest du im Blog.

Die Hintergrundgeschichte

Diese Raku-Schale trägt den Namen “Hijiri”. Der Name bedeutet “Heiliger”. Das Original wurde von Ôhi Chôzaemon I. (1631-1712) gefertigt, der als Begründer des Raku-Zweigs “Ôhi” gilt. Chôzaemon begleitete Senso Sôshitsu im Jahre 1666 zu einer Teezeremonie, die für den Kaga-Clan in Kanazawa abgehalten werden sollte. Chôzaemon lernte einige Jahre in Kyôto in der Raku-Töpferei und kannte sich daher mit der Herstellung von Raku bestens aus. Schließlich machte sich Chôzaemon in Kanazawa selbstständig und fand geeignete Tonvorkommen in einem nahegelegenen Ort namens Ôhi. Er machte diesen Namen zu seinem Familiennamen ist somit auch der Begründer der Ôhi-Keramik, die typischerweise eine bernsteinfarbene Glasur trägt. Chôzaemon I. war bekannt für seine Kreativität, wofür die Schale “Hijiri” ein gutes Beispiel ist.

Die Chawan

Die Besonderheit dieser Chawan liegt in ihrer gebogenen Form. Sie ist etwas höher als die meisten Raku-Schalen und hat eine sehr markante Wölbung, die fast schon exzentrisch ausfällt. Die Glasur ist bernsteinfarben, an der gewölbten Stelle ist sie sehr dunkel. Wie das Original trägt auch diese Schale ein Ritzdekor an den Seiten. Die Oberfläche der Glasur ist weich und durch die runden Wölbungen lässt sie sich sehr angenehm in den Händen halten.

Die Kunst der Replik

In Japan werden Repliken nur von wenigen Keramikern hergestellt. Es braucht viel Erfahrung, um die unbewusst entstandenen asymmetrischen Strukturen einer Teeschale so kopieren zu können, dass das Ergebnis auch stimmig wirkt. Aus diesem Grund gibt es nur wenige Keramikmeister, die sich solch einer Herausforderung stellen, viel einfacher ist es, Unikate herzustellen, die jedes Mal anders aussehen (dürfen).

Der Keramiker

Die Replik wurde von Sasaki Shôraku (geb. 1944) gefertigt, einem Raku-Keramiker aus Kyôto, der bereits in dritter Generation Matchaschalen nach traditioneller Methode herstellt. Bekannt ist Shôraku für die Repliken berühmter Raku-Chawan der Momoyama- und Edo-Zeit.

Weitere Fotos:

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Zusätzliche Information

Höhe

10 cm

Breite

10 cm

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

Neu