Hanamishima Chawan

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Die kleine Keramikmanufaktur Nishikawa im Herzen Kyôtos, nahe des Kiyomizu-Tempels stellte diese Chawan (Höhe 8cm, Breite 11,5 cm) her. Auf den Körper wurde ein Muster aus Blüten eingedrückt, bevor die weiße Glasur aufgetragen wurde. Der grobe, rote Ton am Boden der Schale bietet einen schönen Kontrast zur schlichten Glasur. Die Blüten erinnern von der Form her an Chrysanthemen. Die Chrysantheme ist zugleich das Wappen des Kaisers, wird aber darüber hinaus gerne als dekoratives Mittel eingesetzt. Diese Dekortechnik nennt man Hanamishima (花三島).

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Beschreibung

Obwohl in der Umgebung von Kyôto bereits seit dem fünften Jahrhundert Keramik hergestellt wird, entwickelten sich die heute bekannten Stile erst über 1000 Jahre später unter dem Einfluss der japanischen Teezeremonie. Neben Raku-Keramik ist Kyôto heute bekannt für seine schlichten Keramiken mit Aufglasurmalerei. Diese orientierten sich zwar den früher populären Porzellanmotiven, doch gerade Nonomura Ninsei und sein Schüler Ôgata Kenzan haben mit ihren farbigen Keramiken im 17. Jahrhundert einen Gegenentwurf zum prunkvollen Porzellan entworfen und den Begriff “kirei sabi” (schöne Schlichtheit) geprägt.

In Kyôto gebrannte Keramiken werden allgemein Kyô-yaki genannt. Doch dies ist nur ein Sammelbegriff für alle in Kyôto hergestellten Produkte. Die in der Umgebung des Kiyomizu-Tempels betriebenen Öfen nennen ihre Keramiken Kiyomizu-yaki und knüpfen häufig an die Tradition der oben genannten Keramikmeister an.

Kobiki-Glasuren sind weiße Schlickglasuren, die zu Zeiten eingesetzt wurden, als es noch kaum Porzellan gab. Im Vergleich zu Porzellan wirken Kobiki-Schalen urtümlicher und rustikaler, vor allem wenn die Glasur nicht flächendeckend aufgetragen wird. Sie werden heutzutage in vielen Gegenden Japans verwendet, kommen aber ursprünglich aus Hagi.

Die kleine Keramikmanufaktur Nishikawa im Herzen Kyôtos, nahe des Kiyomizu-Tempels stellte diese Chawan (Höhe 8cm, Breite 11,5 cm) her. Auf den Körper wurde ein Muster aus Blüten eingedrückt, bevor die weiße Glasur aufgetragen wurde. Der grobe, rote Ton am Boden der Schale bietet einen schönen Kontrast zur schlichten Glasur. Die Blüten erinnern von der Form her an Chrysanthemen. Die Chrysantheme ist zugleich das Wappen des Kaisers, wird aber darüber hinaus gerne als dekoratives Mittel eingesetzt. Diese Dekortechnik nennt man Hanamishima (花三島).

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Zusätzliche Information

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

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