Karatsu Chawan

240,00 

Die vorliegende Chawa  trägt eine traditionelle chôsen-Karatsu Glasur, die aus einer hellen und dunklen Schicht besteht. Typisches Merkmal dieser Glasur ist, dass die helle Glasur vom oberen Rand nach unter zerläuft. Der grobe Ton hat auf der Unterseite viel Platz, um richtig zur Geltung zu kommen und wurde vom Künstler bewusst offen gelassen. Die Maße der Schale sind: 16,5 cm x 16,5 cm x 11,5 cm. Sie wird in einer signierten Holzschachtel (tomobako) ausgeliefert.

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Artikelnummer: Tsutsue-Chawan Kategorie: Schlagwörter: ,

Beschreibung

Karatsu-Keramik ist nach den Keramiken benannt, die in der Umgebung der Hafenstadt Karatsu gebrannt werden. Die Nähe zu Korea und China führte unweigerlich zu einem stilistischen Einfluss, der bereits ab dem 6. Jahrhundert nachweisbar ist. Ab dem 16. Jahrhundert waren koreanische Teeschalen bei den Teemeistern äußerst populär, aber selten und kostbar. Daher hatte Fürst Hata im 16. Jahrhundert sieben Öfen von Koreanern bauen lassen, die ersten noborigama in Japan, um den Bedarf zu decken. Diese Öfen ermöglichten den Brand bei hohen Temperaturen unter kontrollierten Bedingungen.

Ein weiterer Entwicklungsschub erfolgte durch die Ansiedlung koreanischer Töpfer nach den Koreafeldzügen Toyotomi Hideyoshis Ende des 16. Jahrhunderts. Die heute bekannten Stile leiten sich von den damals importierten Techniken ab. Dazu gehört die Eisen-Unterglasurmalerei (e-karatsu) und die mishima-, hakeme- und kohiki-Dekore sowie Glasurtypen wie madara und chôsen.

Karatsu wird typischerweise aus lokalem Ton hergestellt, der eine geringe Elastizität aufweist, da er in der Regel ohne weitere Aufbereitung verwendet wird. Nach dem Brand feuert der Ton graubraun oder braun. Die verschiedenen Glasuren sind Mischungen aus Asche und Feldspat. Manchmal wird Eisenoxid für dunklere Farben (braun) verwendet.

Gebrannt wurde dieses Stück im Tsutsue-Ofen, der im Jahre 1982 von Mikuriya Kunitoshi (geb. 1951) erbaut wurde. Kunitoshi sammelt seinen eigenen Ton und hat sich zum Ziel gesetzt, warme, authentische Karatsu-Keramik zu erschaffen. Gebrannt werden die Stücke im noborigama.

Die vorliegende Chawa  trägt eine traditionelle chôsen-Karatsu Glasur, die aus einer hellen und dunklen Schicht besteht. Typisches Merkmal dieser Glasur ist, dass die helle Glasur vom oberen Rand nach unter zerläuft. Der grobe Ton hat auf der Unterseite viel Platz, um richtig zur Geltung zu kommen und wurde vom Künstler bewusst offen gelassen. Die Maße der Schale sind: 16,5 cm x 16,5 cm x 11,5 cm. Sie wird in einer signierten Holzschachtel (tomobako) ausgeliefert.

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