Karatsu Teller 9 cm ∅

Karatsu Teller 9 cm ∅

25,00 

Dieser Teller trägt am äußeren Rand eine hakeme-Glasur, die am Rand aufgetragen wird, während sich das Objekt noch auf der Töpferscheibe dreht. Durch die Drehbewegung entsteht beim Auftragen ein dynamisches Dekor, das einen schönen Kontrast zum dunklen Tonkörper bildet.

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Beschreibung

Karatsu-Keramik ist nach den Keramiken benannt, die in der Umgebung der Hafenstadt Karatsu gebrannt werden. Die Nähe zu Korea und China führte unweigerlich zu einem stilistischen Einfluss, der bereits ab dem 6. Jahrhundert nachweisbar ist. Ab dem 16. Jahrhundert waren koreanische Teeschalen bei den Teemeistern äußerst populär, aber selten und kostbar. Daher hatte Fürst Hata im 16. Jahrhundert sieben Öfen von Koreanern bauen lassen, die ersten noborigama in Japan, um den Bedarf zu decken. Diese Öfen ermöglichten den Brand bei hohen Temperaturen unter kontrollierten Bedingungen.

Ein weiterer Entwicklungsschub erfolgte durch die Ansiedlung koreanischer Töpfer nach den Koreafeldzügen Toyotomi Hideyoshis Ende des 16. Jahrhunderts. Die heute bekannten Stile leiten sich von den damals importierten Techniken ab. Dazu gehört die Eisen-Unterglasurmalerei (e-karatsu) und die mishima-, hakeme- und kohiki-Dekore sowie Glasurtypen wie madara und chôsen.

Karatsu wird typischerweise aus lokalem Ton hergestellt, der eine geringe Elastizität aufweist, da er in der Regel ohne weitere Aufbereitung verwendet wird. Nach dem Brand feuert der Ton graubraun oder braun. Die verschiedenen Glasuren sind Mischungen aus Asche und Feldspat. Manchmal wird Eisenoxid für dunklere Farben (braun) verwendet.

Dieser Teller trägt am äußeren Rand eine hakeme-Glasur, die am Rand aufgetragen wird, während sich das Objekt noch auf der Töpferscheibe dreht. Durch die Drehbewegung entsteht beim Auftragen ein dynamisches Dekor, das einen schönen Kontrast zum dunklen Tonkörper bildet.

Karatsu Teller 9 cm ∅

Zusätzliche Information

Artikelzustand

NEU

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