Karatsu Vase 13 cm (H)

99,00 

Diese Vase gehört der Gattung chôsen-Karatsu an. Benannt ist die Glasur nach ihrer koreanischen Herkunft. Auf eine stark-eisenhaltige, dunkle Glasur wird eine helle Glasur aufgetragen, die madara genannt wird. Typisch für die undurchsichtige Glasur sind weiße bis hellblaue Farben. Die Überlappung sorgt für einen interessanten Kontrast.

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Beschreibung

Karatsu-Keramik ist nach den Keramiken benannt, die in der Umgebung der Hafenstadt Karatsu gebrannt werden. Die Nähe zu Korea und China führte unweigerlich zu einem stilistischen Einfluss, der bereits ab dem 6. Jahrhundert nachweisbar ist. Ab dem 16. Jahrhundert waren koreanische Teeschalen bei den Teemeistern äußerst populär, aber selten und kostbar. Daher hatte Fürst Hata im 16. Jahrhundert sieben Öfen von Koreanern bauen lassen, die ersten noborigama in Japan, um den Bedarf zu decken. Diese Öfen ermöglichten den Brand bei hohen Temperaturen unter kontrollierten Bedingungen.

Ein weiterer Entwicklungsschub erfolgte durch die Ansiedlung koreanischer Töpfer nach den Koreafeldzügen Toyotomi Hideyoshis Ende des 16. Jahrhunderts. Die heute bekannten Stile leiten sich von den damals importierten Techniken ab. Dazu gehört die Eisen-Unterglasurmalerei (e-karatsu) und die mishima-, hakeme- und kohiki-Dekore sowie Glasurtypen wie madara und chôsen.

Karatsu wird typischerweise aus lokalem Ton hergestellt, der eine geringe Elastizität aufweist, da er in der Regel ohne weitere Aufbereitung verwendet wird. Nach dem Brand feuert der Ton graubraun oder braun. Die verschiedenen Glasuren sind Mischungen aus Asche und Feldspat. Manchmal wird Eisenoxid für dunklere Farben (braun) verwendet.

Gebrannt wurde dieses Stück im Ofen Shiawasetôbô Sena von Akira Kitajima. Von Klein auf war er fasziniert von den Keramiken seiner Heimat und arbeitete zunächst im Ofen Aya (Ayagama), bevor er seinen eigenen Ofen baute. Sein Ziel ist es, die Tradition zu wahren, allerdings steht er neuen Techniken ebenfalls offen gegenüber und experimentiert daher viel mit Glasuren und Tonarten. Seine Keramiken sieht er als Fußspuren seiner eigenen Existenz, daher ist es sein Traum, dass sie auch außerhalb Japans verwendet werden.

Diese Vase gehört der Gattung chôsen-Karatsu an. Benannt ist die Glasur nach ihrer koreanischen Herkunft. Auf eine stark-eisenhaltige, dunkle Glasur wird eine helle Glasur aufgetragen, die madara genannt wird. Typisch für die undurchsichtige Glasur sind weiße bis hellblaue Farben. Die Überlappung sorgt für einen interessanten Kontrast.

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