Raku Chawan

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Das schwarze Raku wird im Ofen Waraku noch traditionell gefertigt. Ursprünglich wurde dafür eine eisenhaltige Steinart namens Kamogawa-Stein verwendet, doch weil dieser Stein so selten geworden ist, weichen viele Öfen auf Alternativen aus. Meister Kawasaki benutzt für das schwarze Raku noch diese Steine, diese werden pulverisiert und dann in mehreren Schichten auf den Tonkörper aufgetragen. Die Chawan wurde bei etwa 1200°C für 5 Minuten gebrannt. Sie ist 8,4 cm hoch und 12 cm breit.

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Artikelnummer: Waraku Chawan Kuro Kategorie: Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

Raku-Teeschalen genießen allgemein das höchste Ansehen bei japanischen Tee-Liebhabern. Es gibt den lange bekannten Satz: ichi raku, ni hagi, san karatsu, der besagt, dass innerhalb der verfügbaren Tee-Utensilien an erster Stelle Raku-, an zweiter Hagi- und an dritter Stelle Karatsu-Keramik stehe.

Raku-Keramik

Heutzutage versteht man unter Raku eine Brenntechnik, die sich durch niedrigere Brenntemperaturen oder eine kürzere Brenndauer auszeichnet.

Als Begründer der Raku-Keramik gilt der Töpfer Chôjirô, der in Kyôto als Dachziegeltöpfer arbeitete und chinesischer Abstammung war. Er produzierte äußerst schlichte Teeschalen und schaffte es, solche zu kreieren, die heute mit der japanischen Ästhetik und Tee-Zeremonie eng verknüpft sind. Mehr über Raku-Keramik findest du im Blog.

Der Ofen Waraku

Dieser Becher wurde mitten im Herzen von Kyôto in einem kleinen Ofen namens “Waraku” gefertigt. Gegründet wurde der Ofen in den 1830ern und wird heute in achter Generation von Kawasaki Motô geführt. Dadurch, dass der Brand vergleichsweise kurz ist und wenig Emissionen erzeugt, darf Raku auch weiterhin im Herzen Kyôtos gefertigt werden.

Die Chawan

Das schwarze Raku wird im Ofen Waraku noch traditionell gefertigt. Ursprünglich wurde dafür eine eisenhaltige Steinart namens Kamogawa-Stein verwendet, doch weil dieser Stein so selten geworden ist, weichen viele Öfen auf Alternativen aus.

Meister Kawasaki benutzt für das schwarze Raku noch diese Steine, diese werden pulverisiert und dann in mehreren Schichten auf den Tonkörper aufgetragen. Die Chawan wurde bei etwa 1200°C für 5 Minuten gebrannt. Sie ist 8,4 cm hoch und 12 cm breit.

Typisch für Raku ist das Töpfern mittels Freihandaufbau. Infolgedessen weist die Chawan leichte Unebenheiten und Wölbungen auf, ihr eine einzigartige Erscheinung verleihen. Das Besondere an Raku ist das Zusammenspiel aus zarten Kurven und einer Haptik, die für Niedrigbrand typisch ist. Hochwertige Chawan wie diese haben eine besonders weiche Struktur. Ein weitere Besonderheit von Niedrigbrand ist, dass der Tonkörper wärmeisolierende Eigenschaften besitzt. Das bedeutet, dass sich die Chawan von außen weniger heiß anfühlt als Hochbrand oder Porzellan.

Achtung! Raku-Keramik muss nach Gebrauch ca. zwei Tage auslüften. In dieser Zeit sollte das Gefäß nicht in einen geschlossenen Karton oder in eine Holzbox getan werden, da sonst ein muffiger Geruch entstehen kann. Niedrigbrand nimmt ein wenig Wasser auf und muss daher längere Zeit austrocknen.

Weitere Fotos:

Zusätzliche Information

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

Neu

Maße

7,5 cm (H), 10,7 cm (B)