Shigaraki-yaki Becher

45,00 

Dieser Becher ist ein gutes Beispiel für die Charakteristika typischer Shigaraki-Keramik. Der Scherben enthält weiße Pegmatitkörnchen und hat eine warme, orange-rotbraune Färbung. Wie für Holzbrand typisch trägt dieser Becher eine markante Ascheglasur. Herausragend ist auch die asymmetrische, leicht geschwungene Form, die dem Becher einen individuellen Charakter verleiht. Mehr über Shigaraki-Keramik erfährst du im Blog.

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Artikelnummer: SY-03 Kategorie: Schlagwörter: , ,

Beschreibung

Die Ortschaft Shigaraki liegt in der heutigen Präfektur Shiga. Seit dem 5. Jahrhundert wird in der Region um Shigaraki Keramik gebrannt. In Shigaraki selbst reicht die Keramikherstellung bis in das 13. Jahrhundert zurück, damit ist Shigaraki der jüngste der “Sechs alten Öfen”.

Der Ton ist in natürlichem Zustand weiß und arm an Eisen, feuert aber lachsfarben bis rotbraun. Ein charakteristisches Merkmal sind die Pegmatiteinschlüsse (Feldspat- und Quarzkörnchen), die nach dem Brand als weiße Sternchen aus dem Ton hervorstechen und auch als solche (hoshi) bezeichnet werden.

Während des Brandes legt sich Asche auf den Tonkörper nieder und fängt an zu schmelzen. Dies resultiert in einer natürlichen Ascheanflugglasur, die häufig beige ausfällt, allerdings kann sie auch andere Farben zwischen Graugrün und Graublau annehmen.

In der japanischen Teezeremonie haben Shigaraki-Keramiken eine lange Tradition. So haben schon Murata Jukô, Sen no Rikyû und später Kobori Enshû Keramiken aus Shigaraki in ihren Teezeremonien eingesetzt. Den Höhepunkt erreichte Shigaraki-yaki, als das Tokugawa-Shogunat im Jahre 1632 nur noch Teetöpfe aus Shigaraki für die Lagerung des Uji-Tees zuließ.

Gefertigt wurde dieser Becher von Hosokawa Masami. Er wurde 1965 in der Stadt Kobe geboren und studierte zunächst auf einer Kunsthochschule Design und Kunst. Im Rahmen des Studiums hat er in Kalifornien ein Auslandsjahr verbracht und kam dort zum ersten Mal mit Keramik in Berührung. Mit dieser Erfahrung im Rücken beschloss er 1991 aufs Land nach Shigaraki zu ziehen, um dort hauptsächlich Keramiken im Holzbrand zu brennen. Dies stets mit dem Ziel, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden.

Dieser Becher ist ein gutes Beispiel für die Charakteristika typischer Shigaraki-Keramik. Der Scherben enthält weiße Pegmatitkörnchen und hat eine warme, orange-rotbraune Färbung. Wie für Holzbrand typisch trägt dieser Becher eine markante Ascheglasur. Herausragend ist auch die asymmetrische, leicht geschwungene Form, die dem Becher einen individuellen Charakter verleiht. Mehr über Shigaraki-Keramik erfährst du im Blog.

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Zusätzliche Information

Volumen

ca. 200 ml

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

Neu