Teebecher Kôji 170 ml

60,00 

Der Teebecher hat ein Volumen von 170 ml. Die zweifache Färbung kommt durch eine wechselhafte Ofenatmosphäre zustande, die man auch yôhen nennt. Die linienartige Struktur auf der Oberfläche ist ein Merkmal der Herstellung auf der Töpferscheibe. Gefertigt wurde der Becher von Iwase Kôji (geb. 1946 in Tokoname). Kôji fing schon mit 16 Jahren das Töpfern an und lernte die traditionelle Keramikherstellung. Für die Bewahrung eben dieser erhielt er 1993 und 1994 von der Präfektur  und der Stadt eine Auszeichnung. Somit zählt Kôji zu den festen Größen der gegenwärtigen Keramiker in Tokoname.

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Artikelnummer: TOKY-Koji-6-234-M Kategorie: Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

Tokoname ist der älteste der „Sechs alten Öfen“. In der heutigen Präfektur Aichi werden schon seit dem Jahr 1100 Keramiken gebrannt. In der Anfangszeit konzentrierten sich die Töpfer auf     die Herstellung unglasierter Gebrauchskeramik. Um 1200 war es mit ca. 3000 Brennöfen das größte Keramikzentrum Japans.

1840 versuchten die ersten Töpfer in Tokoname, mit eisenhaltigem Ton Yixing-Keramiken zu imitieren. Für die rote shudei-Keramik benötigt man die feinkörnigste Fraktion eines sehr eisenhaltigen Tons, der unter Reisfeldern zu finden ist.

Als man feststellte, dass Tee aus Tokoname-Utensilien besser schmeckt, wuchs die Nachfrage. Ab 1860 versuchten Tokoname-Töpfer die polierte Fläche der Yixing-Keramiken zu kopieren. 1877 schafften sie es mithilfe des chinesischen Gelehrten Jin Shi Heng und anderer Spezialisten. Die Oberfläche der Kanne muss mit einem Metallspatel sorgfältig poliert werden, damit sich der Ton verdichtet. Tokoname ist heute bekannt für die bunte Vielfalt der Seitengriffkännchen (kyûsu).  Neben modernen Formen, Dekoren und Farben werden auch die traditionellen roten Kännchen produziert, die wie ihre Vorbilder aus China mit Gedichten verziert sein können.

Der Teebecher hat ein Volumen von 170 ml. Die zweifache Färbung kommt durch eine wechselhafte Ofenatmosphäre zustande, die man auch yôhen nennt. Die linienartige Struktur auf der Oberfläche ist ein Merkmal der Herstellung auf der Töpferscheibe. Gefertigt wurde der Becher von Iwase Kôji (geb. 1946 in Tokoname). Kôji fing schon mit 16 Jahren das Töpfern an und lernte die traditionelle Keramikherstellung. Für die Bewahrung eben dieser erhielt er 1993 und 1994 von der Präfektur  und der Stadt eine Auszeichnung. Somit zählt Kôji zu den festen Größen der gegenwärtigen Keramiker in Tokoname.

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Zusätzliche Information

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

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