Tokoname Kyûsu Hokujô

Tokoname Kyûsu Hokujô

220,00 

Wenn man sich in Tokoname nach authentischer Keramik umhört, kommt man um den Keramikmeister Hokujô nicht herum. Hokujô wurde 1945 in Tokoname in eine Familie geboren, die in zweiter Generation Keramik herstellte. Dieser erlernte die traditionelle Herstellungsweise der benötigten Tonmischungen und das Drehen auf der Töpferscheibe. Die Tonmischungen werden aus verschiedenen Tonsorten noch selbst hergestellt, dadurch bekommen Hokujôs Keramiken einen individuellen, rustikalen Charakter, der sich von üblicher Tokoname-Keramik deutlich unterscheidet.

Nicht vorrätig

Artikelnummer: TOKHJ-01 Kategorie: Schlagwörter: , ,

Beschreibung

Tokoname ist der älteste der „Sechs alten Öfen“. In der heutigen Präfektur Aichi werden schon seit dem Jahr 1100 Keramiken gebrannt. In der Anfangszeit konzentrierten sich die Töpfer auf die Herstellung unglasierter Gebrauchskeramik. Um 1200 war es mit ca. 3000 Brennöfen das größte Keramikzentrum Japans.

1840 versuchten die ersten Töpfer in Tokoname, mit eisenhaltigem Ton Yixing-Keramiken zu imitieren. Für die rote shudei-Keramik benötigt man die feinkörnigste Fraktion eines sehr eisenhaltigen Tons, der unter Reisfeldern zu finden ist.

Als man feststellte, dass Tee aus Tokoname-Utensilien besser schmeckt, wuchs die Nachfrage. Ab 1860 versuchten Tokoname-Töpfer die polierte Fläche der Yixing-Keramiken zu kopieren. 1877 schafften sie es mithilfe des chinesischen Gelehrten Jin Shi Heng und anderer Spezialisten. Die Oberfläche der Kanne muss mit einem Metallspatel sorgfältig poliert werden, damit sich der Ton verdichtet. Tokoname ist heute bekannt für die bunte Vielfalt der Seitengriffkännchen (kyûsu).  Neben modernen Formen, Dekoren und Farben werden auch die traditionellen roten Kännchen produziert, die wie ihre Vorbilder aus China mit Gedichten verziert sein können.

Wenn man sich in Tokoname nach authentischer Keramik umhört, kommt man um den Keramikmeister Hokujô nicht herum. Hokujô wurde 1945 in Tokoname in eine Familie geboren, die in zweiter Generation Keramik herstellte. Dieser erlernte die traditionelle Herstellungsweise der benötigten Tonmischungen und das Drehen auf der Töpferscheibe. Die Tonmischungen werden aus verschiedenen Tonsorten noch selbst hergestellt, dadurch bekommen Hokujôs Keramiken einen individuellen, rustikalen Charakter, der sich von üblicher Tokoname-Keramik deutlich unterscheidet.

Tokoname Kyûsu Hokujô
Meister Hokujô bei der Arbeit

Hokujô gewann nicht nur zahrleiche Preise bei verschiedenen Ausstellungen, er wurde aufgrund der Wahrung der traditionellen Herstellungsweise sogar zum “Meister des taditionellen Kunsthandwerks” ernannt.

Tokoname Kyûsu Hokujô
Meister Hokujô bei meinem Besuch 2017

Diese Kyûsu besticht durch eine rustikale Tonmischung und eine leicht-raue Haptik. Das einizige dekorative Element sind die unregelmäßigen Linien, die man mogake (藻がけ) nennt. Es entsteht durch das Umwickeln mit Algen, die beim späteren Verbrennen helle Spuren hinterlassen. So wird jedes Stück zum Unikat.

Tokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu HokujôTokoname Kyûsu Hokujô

  • [ke]

    particle indicating that the speaker is trying to recall some information

  • [ke]

    house (e.g. of Tokugawa); family

  • [ke]

    hair; fur

  • [ke]

    lacking substance and existing in name only; something without substance

  • [ke]

    divination sign

Zusätzliche Information

Spülmaschine

Nein

Mikrowelle

Nein

Artikelzustand

NEU

Volumen

180 ml